So, irgendwie sind
jetzt schon 2 Monate vorbei, wie dass so schnell ging ist mir auch nicht ganz
klar. Auf jeden Fall ist es dringendst an der Zeit für einen neuen Blog-eintrag, da Ich einn bisschen hinterher hänge. Ich meine andere
Leute schreiben jeden tag einen Eintrag, aber ich schieb da jetzt einfach mal die
Schuld darauf dass ich hier auf der Insel kein Internet hab ^^ Nachdem ich also
aus Baños zurück war gings dann direkt weiter auf die Insel. Hier war
eigentlich alles gleich wie davor auch, außer dass am Wochenende das große
Fussballturnier mit anschließender Fiesta bevorstand. Aus dem Anlass hab ich
dann auch gleich angefangen mit zu trainieren und spiele seitdem fast jeden
Abend, wobei die Regeln hier ein bisschen anders sind wie in Deutschland und es
auch mal eher brutal zugeht ^^. Blöderweise bin ich dann nach 2 Tagen gleich
mal krank geworden und wurde auf die andere Insel zu den Ärzten geschickt.
Samstag konnte ich dann zwar nicht Fußball spielen bzw feiern aber am Sonntag
war ich dann wieder Topfit und wie Federico (unser Koordinator) meinte gehört
das ja irgendwie zum richtigen Ankommen dazu^^. Auf jeden Fall bin ich dann
direkt am Montag nach Guayaquil gefahren um mir ein paar Sachen zu besorgen,
unter anderem eine Gitarre. Hier hab ich
dann gleich im ersten großen Laden ein richtig endsgeiles Teil gefunden und
sogar noch 50 $ billiger bekommen weil der Verkäufer keine Ahnung hatte und
unter der Produktnummer ein billigeres Modell im Ladencomputer eingespeichert
war.
da ist das Teil
da ist das Teil
Was ich jetzt den
ganzen Tag mache dürfte ja demnach klar sein.
So dann wieder zurück auf die Insel zu vor allem richtig viel essen, an manchen Tagen hatte ich mittlerweile schon 5 warme Mahlzeiten, macht aber nichts, ist nämlich immer noch saumäßig lecker. Dazu gleich mal noch ein Bild von den Legendären Shrimps in ihrem Endstadium- auf meinem Teller mit Reis und Limone.
So dann wieder zurück auf die Insel zu vor allem richtig viel essen, an manchen Tagen hatte ich mittlerweile schon 5 warme Mahlzeiten, macht aber nichts, ist nämlich immer noch saumäßig lecker. Dazu gleich mal noch ein Bild von den Legendären Shrimps in ihrem Endstadium- auf meinem Teller mit Reis und Limone.
Der Rest der Woche
verlief dann so wie üblich : Englischunterricht, Essen, Gitarre, braun werden,
Fußball und blöde Witze. Am Wochenende gings dann allerdings wieder zurück in
die City (Guayaquil) um mit Philipp mal wieder ordentlich feiern zu gehen. Hat
auch super funktioniert, der Abend endete um halb 8 morgens mit unserem Nachbar
Andi und seinem Kollegen biertrinkend, und musikmachend auf dem Balkon. Die
beiden sind mittlerweile auch schon gute freunde und wiederum über die beiden
hab ich noch tausnd andere Leute kennengelernt. So langsam wird’s schon fast
schwierig das ganze Zeitlich korrekt zu rekonstruieren, deshalb mal schauen wie
guts funktioniert^^. Am Tag darauf dann gleich die erste große Reunion mit
allen Freiwilligen und Vertretern auf der unter anderem beschlossen wurde dass
ich in Zukunft Gitarrenunterricht in Cerrito geben werde. Nach einem guten
Wochenende also wieder back von der lauten Stadt in den tiefen Mangrovenwald
auf die kleine Insel Cerrito und danach auf Bellavista.
Bellavista
Bellavista
Hier hab ich dann
erfahren dass erst mal 2 Wochen Ferien sind für die Schüler, deshalb lief nach
einem kurzen Examen im Colegio alles noch gemütlicher wie sonst ab. Hier kam
dann das tägliche „Calle siete“-schauen dazu, das hier ein absolutes Muss für
alle ist. Ist so ne Art Takeshi’s Castle Sendung mit bisschen mehr gespielter
Dramatik. Die Leute haben sogar schon einen ziemlich originalgetreuen Parkour
nachgebaut der aber leider in den letzten Tagen ein bisschen gelitten hat
Dann kommen auch endlich die Delfine ins Spiel, die ich mittlerweile sogar schon zwei mal gesehen hab. Das erste mal waren wir im Konzessionsboot unterwegs als der Fahrer plötzlich anhielt und meinte da wären Delfine. Geradezu klischeehaft sind sie dann um uns rum geschwommen und bisschen gesprungen und dann nach 10 Minuten wieder gegangen. Das zweite Mal habe ich gerade auf die Lancha gewartet als ich sie plötzlich in der Mitte des Wassers hochspringen gesehen hab. Leider hab ich noch kein richtig gutes Foto da ich das erste mal keine Kamera dabeihatte und sie beim weiten mal zu weit weg waren aber ich bin mir sicher die Gelegenheit wird sich noch bieten
Dann kommen auch endlich die Delfine ins Spiel, die ich mittlerweile sogar schon zwei mal gesehen hab. Das erste mal waren wir im Konzessionsboot unterwegs als der Fahrer plötzlich anhielt und meinte da wären Delfine. Geradezu klischeehaft sind sie dann um uns rum geschwommen und bisschen gesprungen und dann nach 10 Minuten wieder gegangen. Das zweite Mal habe ich gerade auf die Lancha gewartet als ich sie plötzlich in der Mitte des Wassers hochspringen gesehen hab. Leider hab ich noch kein richtig gutes Foto da ich das erste mal keine Kamera dabeihatte und sie beim weiten mal zu weit weg waren aber ich bin mir sicher die Gelegenheit wird sich noch bieten
Wenn ich dann schon
mal bei den Tieren bin erzähl ich gleich mal dass es hier auch fluoreszierendes
Plankton gibt. Fährt man also Nachts mit dem Boot ohne Licht und hält seine
Hand ins Wasser, fällt einem nicht nur auf dass es unglaublich warm ist sondern
auch dass es anfängt zu leuchten^^.
So dann kam am
Wochenende dass worauf wir alle gewartet hatten- Die Große Fiesta in Cerrito !
Alle Freiwilligen (Außer Katharina, die war in Baños) waren da und es kam zu einem ziemlich Lustigen Abend mit Rum, Tanzen und einem Dj der aus 50% aus einer Art Stripshow bestand^^.
Alle Freiwilligen (Außer Katharina, die war in Baños) waren da und es kam zu einem ziemlich Lustigen Abend mit Rum, Tanzen und einem Dj der aus 50% aus einer Art Stripshow bestand^^.
Ich denke die Bilder
sagen genug.
Am selben Abend wurde
außerdem beschlossen, dass wir wegen den Ferien spontan nach Montañita fahren,
ein kleines Dorf am Pazifik dass von den Ecuadorianern als das Las Vegas von
Ecuador und vom Reiseführer als „Das Goa des Pazifik“ beschrieben wird. So nun
wird mein Schreibfluss kurz unterbrochen, da ich schon wieder zum Essen gerufen
werde^^. Boah! Noch nicht mal 11 Uhr morgens und gleich mal Fisch mit Reis, so
mag ich das !
Also zurück zu Montañita: Man stelle sich ein kleines Städtchen mit einem dreimal so großen Strand voll von Surfern vor. In der ganzen Stadt riecht es eigentlich nach Gras und die Bevölkerung besteht aus 50% ecuadorianischen Rastafaris und 50% ausgewanderten Hippies aus allen andern Ländern der Welt, die ihr Geld durch den Verkauf von Schmuck und Surfstunden verdienen. Die Woche bestand eigentlich gar nicht aus Feiern, wie ich erwartet hatte sondern hauptsächlich aus Surfen, anderen Surfern zuschauen, Baden, noch brauner werden, am Strand rumliegen und Leute kennenlernen. Abschließend hab ich mir dann noch 2 richtig coole Sachen für meinen Tunnel gekauft: eine längliche Muschel, die die Rastafaris dort sogar zum dehnen nehmen und einen Zahn von einem Regenwaldschwein.


Nach 4 entspannten
Tagen dann wieder zurück nach Guayaquil weil uns gesagt worden dass an diesem
Wochenende die legendären „Fiestas de Guayaquil“ stattfinden. War eigentlich
genau gleich wie sonst auch bloß mit mehr Leuten. Dann war ich gleich noch mit
Andi und Philipp auf einem Punk/Hardcore-Konzert das aus drei grottenschlechten
Trashpunk-bands und einer recht guten Hardcore-Band. Am besten war eigentlich
das letzte Lied, das auch alle kannten in dem der Sänger eigentlich die ganze
Zeit irgendwas schreit, worauf das Publikum „Hijo de Puta“ antwortet. Das hab
ich schon gefeiert^^.
So und nun sitz ich
wieder auf der Insel am PC, höre Musik und hack das hier in meinen Computer
rein damit ich es bei der nächsten Internetmöglichkeit gleich hochladen kann.
Falls es jemand
aufgefallen ist, (wahrscheinlich meinen Eltern) hab ich mich übrigens
entschlossen den Blog eher so umgangssprachlich zu schreiben, is ja nix
offizielles hier. Außerdem hab ich
angefangen ein Video zu machen, das aus lauter kleinen Sequenzen von Orten
besteht an denen ich war, was ich dann am ende des Jahres hochladen werde.
Mir geht’s also immer
noch super hier, und morgen geht’s dann auch schon los nach Quito auf 2800 m
höhe auf den Weltwärtstag bei dem sich alle deutschen Freiwiligen in Ecuador
treffen, da könnte es dann sogar fast so kalt sein wie in Deutschland^^
So und zum Abschluss
noch ein paar Bilder die ich den letzten Tagen gemacht hab. Liebe Grüße ans
kalte Deutschland.






